Über Mich

Gesa Christian Jahrg. 1959

Heilpraktikerin seit dem 21.12.1994 (Prüfung vor dem Kreisgesundheitsamt Husum).

Nach einer vierjährigen Ausbildung in klassischer Homöopathie an der "Schule für Homöopathie und Heilpraktik" in Hamburg und zahlreichen Fachfortbildungen arbeite ich seit 2002 in meiner Naturheilpraxis ausschließlich nach der Methode der klassischen Homöopathie.

2007 habe ich mich durch die SHZ (Stiftung Homöopathie-Zertifikat) zertifizieren lassen. Eine Erneuerung nach zwei Jahren ist jeweils verbunden mit einer Fortbildungspflicht im homöopathischen und klinischen Bereich.

Seit 2002 bin ich Mitglied im VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.).


Bild von Heilpraktikerin G. Christian in Kiel Assistentin Motte hilft in der Heilpraxis aus

In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit der Weiterentwicklung der Homöopathie durch den indischen Homöopathen Dr. R. Sankaran und der daraus entwickelten „Quellenmethode“ von Dr. Irene Schlingensiepen-Brysch und Dr. Peter Stevens beschäftigt. Dabei wird die Homöopathie nicht neu erfunden oder die von Hahnemann beobachteten und formulierten Gesetzmäßigkeiten außer Acht gelassen, sondern eine verfeinerte Anamnesetechnik führt zu einem tieferen Verständnis des Patienten und seines individuellen homöopathischen Mittels.


Das Schlüsselerlebnis, das mich zur Homöopathie als „meiner“ Heilmethode brachte, war eine so genannte Arzneimittelprüfung, an der ich nach meiner bestandenen Heilpraktikerprüfung teilnahm. Dabei hatte ich ein mir nicht bekanntes homöopathisches Mittel mehrfach eingenommen und notierte vier Wochen lang gewissenhaft, was sich bei mir körperlich und seelisch veränderte. Neben einer schon fast depressiven Stimmung stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass sich eine Vielzahl von kleinen Warzen an den Fingern meiner rechten Hand entwickelte. Außerdem notierte ich innerhalb von vier Wochen drei verschiedene Träume von Pferden, was für mich ganz ungewöhnlich war. Nach drei Monaten erfuhr ich, welches homöopathische Mittel ich geprüft hatte. Es war Lac equinum, die Stutenmilch.

Meine trübsinnige Stimmung verschwand nach kurzer Zeit wieder, die Warzen waren hartnäckiger und bedurften erst eines für mich passenden Konstitutionsmittels, ehe sie sich nach etwa zwei Jahren wieder zurückentwickelten. Ich habe danach übrigens nie wieder von Pferden geträumt.