Warum klassische Homöopathie?

  • Weil klassische Homöopathie richtig angewendet keine unerwünschten Nebenwirkungen hat,
  • aufgrund sehr kleiner Arzneimitteldosen und in großen Zeitabständen verabreicht, sehr kostengünstig ist,
  • und weil klassische Homöopathie immer den ganzen Menschen behandelt.

Alle diese Gründe ergeben sich aus dem ganzheitlichen Ansatz der klassischen Homöopathie:

Körper, Geist und Seele


In der klassischen Homöopathie werden keine einzelnen krankhaften Symptome (Zeichen) behandelt, wie wir das von der (von den meisten Ärzten praktizierten) Schulmedizin kennen, sondern der ganze Mensch wird behandelt. Das bedeutet, dass alles, was die Gesamtheit der körperlichen, seelischen und geistigen Verfassung (Konstitution) eines kranken Menschen ausmacht, berücksichtigt wird, nicht nur seine aktuelle Krankheit.

Konstitutionsmittel


Mithilfe einer Vielzahl von Informationen über den Patienten und seine Konstitution wird ein einziges homöopathisches Mittel (Konstitutionsmittel) gesucht, das möglichst genau zu diesem Menschen in seiner Gesamtheit passt. Dieses Mittel kann aus einer Pflanze oder einem Tier hergestellt worden sein oder aus dem Mineralreich stammen.

Ähnlichkeitsprinzip


Dabei wird ein Mittel gesucht, das, bei einem Gesunden in einer häufigeren Dosis gegeben (bei einer Arzneimittelprüfung), genau die Symptome hervorruft, die bei einem Kranken geheilt werden sollen. Ähnliches wird also durch Ähnliches geheilt. Daher stammt auch der Name ‚Homöopathie’, den Hahnemann aus den griechischen Worten homoios = ähnlich und pathos = leiden zusammensetzte.

Potenzierung


Wenn das passende homöopathische Mittel gefunden wurde, bleibt nur noch die Frage, in welcher Potenz es verabreicht werden soll. Die Potenz (lat.: Kraft) entsteht durch die Verdünnung, Verreibung und Verschüttelung der Ursprungssubstanz mit einer Trägersubstanz. In der klassischen Homöopathie wird überwiegend mit C-Potenzen (Centesimalpotenzen) gearbeitet, bei denen im Verhältnis 1:99 verdünnt wird. Je nach gewünschter Potenz wird dieser Vorgang 30-, 200-, 1000-, 10000- oder 50000-mal wiederholt. Diesen Prozess nannte Hahnemann Dynamisierung (Dynamis: griech.: Kraft), weil dabei eine spezifische Kraft freigesetzt wird, die auf die Trägersubstanz übertragen wird. Ab einer Potenzstufe von C 12 sind keine Spuren der Ursprungssubstanz mehr in einer solchen Arznei nachweisbar, d.h. es wird nicht mit Materie behandelt, sondern mit einer spezifischen Energie, die nur durch das kraftvolle Verreiben und Verschütteln zustande kommt. Ein einfaches Verdünnen ohne Dynamisierung hat dagegen keine Heilwirkung, wie Hahnemann herausfand.